Impfen in Russland

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Geschrieben von Michael Ellerhausen


Wenden wir unseren Blick Richtung Osten. Im ehemaligen Ostblock wurde nicht viel über Impfen diskutiert, es wurde einfach gemacht.
Die Impfstoffe wurde auf Staatskosten jeweils hergestellt. Die Firmen waren sogenanntes Volkseigentum, und mussten keinen Gewinn erwirtschaften.
 Also nicht Dividende oder Gewinn der Eigentümer bestimmte das Handeln, sondern nur die Vorgabe der staatlichen Plankommision.
Impfschäden wurden kaum bekannt.
Nach dem Zerfall der Ostblocks entdeckten die internationalen Pharmakonzerne den riesigen Markt.

Russland Moskau

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Wie ist nun die aktuelle Lage in Russland?
1. 1. Dürfen in Russland nur zugelassene Impfstoffe verwendet werden? :Ja, gemäß dem Föderalen Gesetz Nr. 157 "Über die Immunprophylaxe von
Infektionskrankheiten"
werden inländische und ausländische immunbiologische Arzneimittel verwendet, die in Übereinstimmung mit der Gesetzgebung der
Russischen Föderation registriert sind.
2. Wenn ja, wer lässt sie zu? : Die staatliche Aufsicht über die Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit medizinischer immunbiologischer Präparate wird von
Leitende Sanitätsärtzten überprüft, und untersteht dem Föderaler Dienst für die Aufsicht im Bereich Verbraucherschutz und Schutz des
menschlichen Wohlergehens
3. Welche staatliche Stelle beschäftigt sich mit Impfen?: Föderaler Dienst für die Aufsicht im Bereich Verbraucherschutz und Schutz des
menschlichen Wohlergehens ist eine selbstständige Institution
4. Produziert Russland selber Impfstoffe? : Ja, 52 Impfstoffe werden in Russland produziert
5. Wenn nicht, wo kommen die verwendeten Impfstoffe her? :
-- wieviel Impfstoffe gibt es : 52 im Inland hergestellte Impfstoffe, und 35 Im Ausland hergestellte Impfstoffe (12 aus Frankreich, 6 aus Deutschland,
5 aus Belgien, 4 aus Indien,
3 aus Niederlanden, 1 aus Korea, 1 aus Kroatien, 1 aus Italien, 1 aus Kuba, 1 aus Österreich)



6. Gibt es in Russland eine Impfpflicht?  Nein, gibt es kein Impfpflicht (außer im Fall von Epidemie)
7.Gibt es in Russland einen gesellschaftlichen Druck sich oder seine Kinder impfen zu lassen? :
Es gibt häufig (bis fast immer) Fälle, in denen Krankenschwestern und Lehrer in der Schule moralischen Druck auf das Kind und die Eltern ausüben, die keine
Impfungen haben.
 Oder ein Mitarbeiter z.B. kann gefeuert werden, wenn der Chef das für gefährlich hält.

8.Gibt es in Russland Impfkritische Gruppen oder Organisationen?  https://vk.com/privivkazaiprotiv  (Impfungen für und dagegen)  ist die grösste Gruppe
 mit 46.900 Mitgliedern im sozialen Netzwerk VK
(Zur Erklärung : VK ist das russische Gegenstück zu dem amerikanischen Facebook, allerdings fast ohne Zensur auskommend und auch in Deutsch verfügbar)
http://net-privivke.ru/ ( Nicht Impfen  ) und die Internetseite :  https://antivakcina.org/  ( Anti-Impfstoff )
9. Gibt es Impfverweigerer ? Ja
10. Sind Impfschäden bekannt in Russland.: Es gibt Berichte, die z.B. die Erkrankungsrate von Kindern im ersten Lebensjahr in Russland in den
Jahren 2012 - 2014 widerspiegen

                  

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11.Gibt es in solchen Fällen eine Entschädigung oder Rente? : Die Liste der Komplikationen nach der Impfung, die die Bürger zum Erhalt staatlicher
 Pauschalleistungen berechtigen, wird von dem von der Regierung der Rußländischen Föderation autorisierten föderalen Exekutiv-organ genehmigt.
Im Falle einer Komplikation nach der Impfung hat ein Bürger Anspruch auf eine Pauschalleistung in Höhe von 10.000 Rubel. ( ungefähr 150 Euro)
Wenn ein Bürger an den Folgen von Komplikationen nach der Impfung stirbt, haben Familienmitglieder Anspruch auf eine Pauschalleistung von 30.000 Rubel.
(ungefähr 450 Euro)
Ein Bürger, der aufgrund von Komplikationen nach der Impfung als behindert anerkannt wird, hat Anspruch auf eine monatliche Barentschädigung
 in Höhe von 1.000 Rubel. (14 Euro) Im Bereich der Immunprophylaxe garantiert der Staat den Bürgern soziale Unterstützung im Falle von
Komplikationen nach der Impfung.
12. Wird bei Impfschäden jemand zur Verantwortung gezogen?: Es sind derzeit noch keine Fälle bekannt.

Es zeigt sich also eine viel krassere Lage als in Deutschland. Offiziell gibt es keinen Zwang. Aber die Kinder werden als
Beispiel ohne Vorwarnung komplett Klassenweise geimpft. Untersucht wird dann zum Beispiel  Temperatur oder Lympfknotenschwellung.
Wenn Eltern das aber nicht wollen, müssen am Beginn des Schuljahres ein Verbot für die Impfung schriftlich aussprechen.

Die Liste der Impfschäden wo der russische Staat mit ein paar Rubel haftet ist relativ kurz.
Alle anderen Schäden werden offiziell nicht zur Kenntnis genommen.
Hier nun die wenigen anerkannnten Schäden in Russland:
1. anaphylaktischer Schock. 2. Schwere generalisierte allergische Reaktionen (rezidivierende Angioödeme - Quinke-Schwellung, Stephen-Johnson-Syndrom,
Lyel-Syndrom, Serum-Syndrom usw.). 3. Enzephalitis. 4. Impfstoff-assoziierte Kinderlähmung.
5. Läsionen des Zentralnervensystems mit generalisierten oder fokalen Restmanifestationen, die zu einer Behinderung führen: Enzephalopathie,
 seröse Meningitis, Neuritis, Polyneuritis sowie mit klinischen Manifestationen des krampfhaften Syndroms.
 6. Generalisierte Infektion, Osteitis, Osteomyelitis, verursacht durch BCG-Impfstoff. 7. Chronische Arthritis, verursacht durch Röteln-Impfstoff.
Wenn diese Schäden nachweisslich von einer Impfung ausgelöst wurden, werden im Krankheitsfalle 10.000 Rubel. ( ungefähr 150 Euro) gezahlt.
Im Todesfall 30.000 Rubel. (ungefähr 450 Euro)

Diese wenigen Fakten nun zum ersten flüchtigen Überblick was in Russland auf dem Impfgebiet los ist.
Auch hier wieder vom Zaunreiter die Bitte um Hinweise und Ergänzungen am besten über @Zaunreiter in Telegram
Wer etwas unternehmen will, um die Rechte der Menschen zu stärken gegenüber dem Staat und antreten will gegen den Druck das man impfen muss der
schliesst sich bitte unserer Telegramgruppe an: https://t.me/s/impfkritisch
Wer uns-oder mir helfen möchte beim informieren, recherchieren darf sich gerne melden.
Dankbar sind wir auch immer noch für Spenden, gerne auch im Centbereich , denn jeder Euro und jeder Cent hilft die Kosten zu tragen.

Michael Ellerhausen

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