Umwelt & Klima

Planetares Problem - Hat sich etwas bei der Rotation von Erde und Mond verändert? Teil 2

Hauptkategorie: B-N-D Artikel Kategorie: Umwelt & Klima
Geschrieben von Marel

Teil 2 der Artikelreihe: Planetares Problem - Hat sich etwas bei der Rotation von Erde und Mond verändert?
Teil 1 nachlesen

Die Anzeichen für eine Veränderung, entweder von der Mondumlaufbahn oder dem Rotationswinkel der Erde, nehmen zu. Erstmals äußerte sich ein Wissenschaftler vom italienischen Ministerium für Unterricht, Universitäten und Forschung (M.I.U.R.) zu einer aktuellen Studie in der Vermessungsdaten mittels Lasermessungen des Mondabstandes mit dem "Lunar Laser Ranging"-Verfahren (LLR) analysiert wurden und eine offenbar zwar minimale aber anormale Zunahme der Exzentrizität der Umlaufbahn des Mondes aufzeigen.

Die LLR-Messungen werden seit 38,7 Jahren mittels Reflektoren auf der Mondoberfläche durchgeführt (s. Abb.), die mit Laserimpulsen von Bodenstationen auf der Erde angepeilt werden. Zum ersten Mal auf eine Anomalie aufmerksam wurden Wissenschaftler schon 2001 und 2003.

Die Zunahme der Exzentrizität der Umlaufbahn des Mondes, so schreibt Lorenzo Iorio in seinem Artikel, der vorab auf "arxiv.org" veröffentlicht wurde, könne nicht mit den derzeit gängigen Modellen der Erd- und Mondphysik basierend auf dem Paradigmen der Newtonschen und Einsteinschen Standardmodelle erklärt werden. Während einige dieser Modelle überhaupt keine Langzeitveränderungen der Exzentrizität zulassen, decken sich die Berechnungsergebnisse anderer nicht mit den tatsächlich gemessenen Daten.
Quelle:
grenzwissenschaft-aktuell

Am 8 März 2011 konnte man Aufnahmen machen, die beweisen, daß die Erdachse geneigt ist, denn der Mond ist zu sehen, wie sonst in der Türkei, Griechenland oder Sizilien.



Der Mond über Deutschland am 18.03.2001 um 19:50 Uhr




Warum zeigt die Neigung der Mondsichel nicht genau zur Sonne?
Warum sieht es manchmal so aus, als ob die Mondsichel nicht von den Sonnenstrahlen beleuchtet werden würde, besonders deutlich, wenn Mond und Sonne am Tag-Himmel in etwas grösserem Abstand zueinander zu sehen sind ?
Quelle (pdf): http://www.psy-mayer.de/links/Mondneigung.pdf


Unsere Anfragen zur Thematik bei den deutschen Sternwarten

Die Redaktion von B-N-D hatte vor einiger Zeit einige Sternenwarten angeschrieben, mit der Frage ob ihnen Abweichungen von den nomalen Bahnen und Winkeln bekannt seinen. Überwiegend von allen bekamen wir ein Dementie. Hier einige Auszüge der Antworten die wir bekamen:

Die Sternenwarte Regensburg zu unseren Berechnungen mit den Programmen "RedShift", "CalSky" oder "Stellarium"
:
die Erklärung der „Anomalien“ ist im Grunde sehr einfach. Die Programme rechnen falsch!

Johann-Kern-Sternwarte Wertheim

wenn Sie auf den "Moon-Tilt" ansprechen, muss ich Ihnen leider sagen, dass wir vom US-Präsidenten und seinen ausserirdischen Freunden höchstpersönlich zu absolutem Stillschweigen verpflichtet worden sind ;-)

Sternwarte Hoefingen
Abweichungen zwischen beobachteten Gestirnspositionen und Planetariumprogrammen in der Größenordnung von 10..15°, wie Sie sie in Ihrem Mondvideo vom 2010-Dez-20 schildern, treten häufig ab April bzw. ab November jeden Jahres nach der Umstellung der gesetzlichen Zeit auf, wenn irgendwo die Zeitverschiebung noch nicht richtig berücksichtigt ist.

Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik (KIS)
Die "klassische" (semi-analytisch behandelte) Theorie der Mondbahn ist recht kompliziert wenn hohe Genauigkeit  erreicht werden soll, weil auch geringe Störkräfte wegen des geringen Abstands Erde-Mond sich schon messbar bemerkbar machen. Heutzutage wird - soweit ich weiß - die Mondbahn zusammen mit den Bahnen der anderen größeren Körper des Sonnensystems als "N-Körperproblem" numerisch integriert; hierbei ist der Erdmond eins der N berücksichtigten Körper (nicht nur die großen Planeten, sondern hinzukommend deren größere Monde sowie die größeren Planetoiden).
Einwirkungen durch andere Sterne (ausserhalb des Sonnensystems) sind viel zu gering um sich bemerkbar zu machen und wären im Übrigen über lange Zeiträume konstant.
In der "klassischen" Theorie fasst man alle systematisch wirkenden Störeffekte, hervorgerufen durch die gravitative Wechselwirkung der Erde (hier: Abweichung ihrer Gestalt von der Kugel -> Präzession der Mondbahn-Ebene, Elastizität des Erdkörpers -> Gezeiten-Effekte), der Sonne und (im geringen Umfang) der anderen Planeten im Sonnensystem), unter dem Oberbegriff "Anomalien der Mondbahn" zusammen. Die meisten dieser Anomalien haben - jede für sich genommen - periodischen Character mit unterschiedlichen Perioden. Eine Ausnahme ist die Gezeitenreibung, die stets im gleichen Sinne wirkt: Die Reibung der Gezeiten-Flutwellen am Meeresboden bewirkt eine Verlangsamung der Erdrotation und somit eine Verringerung des Drehimpulses der Erde; weil der Gesamtdehimpuls des Systems Erde-Mond erhalten bleiben muss, vergrößert sich der Bahndrehimpuls der Mondbahn um den entsprechenden Betrag mit der Folge, dass sich der Mond langsam (ca. 10 cm/Jahr) von der Erde entfernt und seine Umlaufzeit entsprechend dem 3. Keplerschen Gesetz länger wird.
Die Überlagerung aller Anomalien ergibt, obwohl jede für sich periodich ist, einen komplizierten zeitlichen Verlauf; dass innerhalb von wenigen Monaten eine Abweichung im Vergleich zu den Rechnungen, die in den von Ihnen genannten Programmen gemacht werden, auftritt, die sich zuvor nicht und sich nun deutlich bemerkbar macht, kann ich mir aber nicht vorstellen.
Wie groß sind denn die von Ihnen gefundenen Abweichungen und wie haben Sie diese gemessen?
Am 3. Januar gab es eine (in Deutschland partielle) Sonnenfinsternis.
Ich habe nichts davon gehört oder gelesen, dass diese anders verlaufen wäre als es lange zuvor schon vorausberechnet worden war. Schon kleinere Abweichungen (mehr als wenige Bogensekunden)  hätten sich deutlich bemerkbar gemacht in der  Dauer der der Finsternis. Ich schließe daraus, dass die von den "Himmelsmechanikern" berechnete Mondbahn mit der  tatsächlichen gut übereingestimmt hat.

Hier noch eine Zusammenstellung der wichtigsten bekannten  Mond-"Anomalien" (Quelle: H.H. Voigt, Abriss der Astronomie, B.I. Wissenschaftsverlag):

Die größten Effekte ergeben sich durch die"Gezeiten"-Wechselwirkung mit  der Sonne (Mond, Erde, Sonne als 3-Körper-Problem). Die Gezeitenkraft  wirkt parallel zur Richtung Mond-Sonne und bewirkt eine  Beschleunigung  des Monds zur Sonne hin auf dem der Sonnen zugewandten Teil der Mondbahn und eine  Verzögerung auf der anderen Bahnseite.
Die Stärke dieses Effekts variiert mit dem Winkel zwischen Richtung zur  Sonne und Richtung der großen Halbachse der Mondbahn-Ellipse, außerdem vom Abstand Erde (+Mond) - Sonne (der wegen  der elliptischen Form der Erdbahn im Laufe eines Jahrs variiert). Es kommt daher zu Anomalien mit Perioden von 1/2  u. 1 Monat , 1/2 u. 1 Jahr:
Evektion: Amplitude max. 1 Grad 16', Periode 31.8 Tage
Variation: Amplitude  39.5', Periode 14 .4Tage
Jährliche Anomalie: Amplitude 11'11"

Hinzu kommen als Abweichungen von der einfachen "Kepler-Bewegung" :
-  Drehung der Mondbahnebene (Präzession) relativ zur Ebene der  Ekliptik: 360 Grad in 18.6 Jahren, überlagert mit einer 1/2-jährlichen Periode (Drehung =0 wenn Schnittlinie Mondbahn- u.  Erdbahn-Ebene (="Knotenlinie") zur Sonne ausgerichtet, Drehung maximal wenn Richtung zur Sonne senkrecht zur Knotenlinie;
-  Drehung der Apsidenlinie (= große Achse der Bahnellipse) in der  Mondbahnebene : 360 Grad in 8.85 Jahren;
-  Änderung der Exzentrizität der Mondbahn zwischen 0.044 u. 0.067,  Periode 1/2 Jahr;
-  Änderung der Neigung der Mondbahn zwi. 4 Grad 49' u. 5 Grad 19',  Periode 173 Tage, überlagert mit zusätzlichen Änderungen der Bahnneigung mit 1/2-monatlicher Periode.

Laut Voigt "geht die Zahl der Störungen in die Hunderte" .... (diese sind aber alle sehr viel kleiner als die oben erwähnten.


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